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Versicherungen beim Wassersport

Die sommerlichen Temperaturen verleiten die Menschen vielerorts dazu, sich wieder vermehrt im Freien sportlich zu betätigen sowie die Flüsse und Seen der näheren Umgebung zu bevölkern. Dabei steht nicht nur Yoga oder Joggen auf dem Programm. Junge Leute betreiben häufig etwas ausgefallenere Sportarten, wie Windsurfen oder Wellenreiten. Teilweise nehmen sie dafür sogar eine weite Anreise bis zum nächsten Meer oder Ozean auf sich. Wer sich bevorzugt am oder auf dem Wasser aufhält und beispielsweise mit einem Segelboot unterwegs ist, sollte aber nicht nur den Rettungsring mit an Bord haben, sondern auch aus Versicherungssicht genügend abgesichert sein. Gerade bei gefährlichen Sportarten, wie Kitesurfen, Windsurfen, Wakeboarden, Jet-Ski-Fahren oder anderen eher unspektakulären Wasserportarten, wie dem Rudern oder Segeln, kann sich eine spezielle Haftpflichtversicherung (z.B. Skipper-Haftpflicht für Bootsführer oder Sport-Haftpflicht für Wassersportler) lohnen. Wenn es zu einem Unfall kommt und ein Schaden an fremdem Eigentum entsteht, wird der Verursacher dafür haftbar gemacht, ohne Wenn und Aber. Bei Unfällen mit Surfbrettern oder Booten kommen häufig Menschen zu Schaden oder es entstehen schwerwiegende Umweltschäden, z.B. durch auslaufenden Treibstoff. Dadurch können ohne passende Versicherung schnell hohe finanzielle Belastungen für den Verursacher entstehen. Der Schutz der privaten Haftpflichtversicherung ist in vielen Fällen hierfür nicht ausreichend und greift unter anderem nicht für Risiken beim Surfen.

Der Besitzer eines Segelbootes oder einer Yacht muss sich außerdem genau wie beim Auto um eine Kaskoversicherung kümmern, die ihm eventuelle Schäden an seinem Wasserfahrzeug ersetzt, z. B. bei einem Unfall, Sturm, Brand, Vandalismus oder Diebstahl. In Zusammenhang mit sportlichen Betätigungen in der Freizeit ist es darüber hinaus wichtig, sich Gedanken um einen ausreichenden Unfallschutz zu machen. Bei Wassersportarten, die in der Freizeit ausgeübtDer richtige Versicherungsschutz beim Segeln werden, zahlt die gesetzliche Unfallversicherung im Falle eines Falles nämlich keinen Cent. Hier raten Versicherungsexperten dazu, eine private Unfallversicherung abzuschließen, zum Beispiel über den Sportverein oder direkt bei einem auf Wassersport spezialisierten Versicherungsunternehmen. Dann ist der entsprechende Unfall-Versicherungsschutz besonders günstig zu haben. Über die Wassersport-Unfallversicherung sind beispielsweise die Kosten für eventuelle Rettungsmaßnahmen, Beihilfen für notwendige kosmetische Operationen oder eine anschließende Kur abgesichert. Man mag nicht daran denken, aber Sportunfälle können in manchen Fällen so schwerwiegend sein, dass auf Grund der Unfallfolgen der bisherige Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann. Nicht nur aus diesem Grund ist für alle Berufstätigen, die finanziell sehr stark von ihrem Erwebseinkommen abhängig sind, der frühzeitige Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung unbedingt zu empfehlen. Zu guter Letzt sollte noch an die Absicherung der Hinterbliebenen im Todesfall gedacht werden. Eine Risikolebensversicherung sichert die Familienangehörigen bei einem Unglück mit tödlichem Ausgang finanziell ab. Vor allem bei Familien, deren Hauptverdiener oft gefährlichen Freizeitbeschäftigungen nachgeht, ist eine solche Risikopolice zu empfehlen. Normalerweise leisten die Anbieter von Risikolebensversicherungen selbst bei gefährlichen Sportarten. Ausschlüsse sind bei den Versicherungsunternehmen relativ selten. Allerdings müssen im Versicherungsantrag die Angaben zu den jeweiligen Freizeitbeschäftigungen genau stimmen und eventuell je nach "Gefahrenklasse" ist ein erhöhter Versicherungsbeitrag fällig.

Bei einem Urlaub im Ausland oder einem längeren berufsbedingten Auslandsaufenthalt sollte bedacht werden, dass die gesetzliche Krankenversicherung bei Unfällen nur einen Teil der Behandlungskosten übernimmt. Das gilt auch bei Sportunfällen, wie z.B. beim Surfen. Deshalb sollte für die Zeit des Auslandsaufenthaltes eine Auslandkrankenversicherung oder eine private Krankenzusatzversicherung abgeschlossen werden. Dann steht dem unbeschwerten Schnorcheln im kristallklaren Meer sicherlich nichts mehr im Wege.

Veröffentlicht am: 03. Juni 2009
in der Kategorie: Versicherungen

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