Der Internethandel boomt nicht nur in Deutschland. Weltweit entdecken immer mehr Menschen das Medium Internet und die damit verbundenen Shopping-Möglichkeiten für sich. Schon seit Jahren verzeichnen die Absatzwege über das Internet stetige Zuwachsraten und ein Ende ist nicht in Sicht. Im Gegenteil, laut Expertenmeinung ist dies in vielen Bereichen erst der Anfang und das Potential noch lange nicht ausgeschöpft. Kritiker des Internethandels betonen zwar immer wieder, dass man ältere Menschen nicht mehr von den Vorzügen des neuen Mediums überzeugen könne, weil für sie vieles im Internet neu ist oder neu erlernt werden muss. Die meisten haben keine Zeit oder keine Lust, sich damit zu beschäftigen. Bei der jüngeren Generation ist das dagegen überhaupt gar kein Problem - für sie ist der Umgang mit dem weltweiten Netz selbstverständlich, er gehört für sie zum Leben dazu genau wie Handy, ipod oder MP3-Player. Demzufolge stellt es für diejenigen, die sich sowieso regelmäßig mit dem Internet beschäftigen, auch kein Problem dar, ihren nächsten Urlaub im Netz zu buchen oder sich eine Pizza zu bestellen.
Passend dazu hat der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (BVH) dieser Tage seine Absatzprognose für 2008 vorgestellt. Demzufolge kaufen 51 Prozent aller Privatpersonen Waren über das Internet ein. Diese Zahl ist insofern beeindruckend, da dieses Jahr vermutlich erstmals mehr Waren über das Internet bestellt werden, als über klassische Vertriebswege, wie zum Beispiel über den Katalogversand. Insgesat wurden dieses Jahr mehr als 13,4 Milliarden Euro mit Waren virtuell umgesetzt - deutlich mehr, als noch im Vorjahr. Finanzkrise hin oder her, eines wird dadurch in jedem Fall deutlich - Onlineshopping ist und bleibt ein Zukunftsmarkt mit Wachstumschancen.