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Internet-Pauschaltarife: DSL wird immer günstiger

Die Tarife für den Internetzugang sinken seit Jahren kontinuierlich. Während der Internet- und Telefontarif "Call&Surf Comfort" der Telekom vor einiger Zeit noch mehr als 45 Euro kostete, ist dasselbe Angebot derzeit für etwa zehn Euro weniger erhältlich. Die Konkurrenten haben in den vergangenen Jahren die Preise etwas geringer gesenkt. Allerdings hatten die meisten auch keinen Grund dazu - sie sind immer noch billiger als die Telekom. Wer einen neuen Internet-Zugang bestellt kann so schnell mehr als 100 Euro im Jahr sparen. Bei einem Anbieterwechsel ist zu bedenken, dass man in der Regel erst einmal sechs bis acht Tage ohne DSL-Anschluss dasteht und überhaupt nicht ins Internet kommt. In Einzelfällen kann es mehrere Wochen bzw. Monate dauern, bis der neue Anschluss installiert und betriebsbereit ist. Wenn der neue Anbieter mehr als zwei Wochen benötigt, um das DSL bereitzustellen, empfiehlt es sich juristische Schritte einzuleiten. Im Klartext bedeutet dies: Dem Anbieter eine Frist zur Bereitstellung des Internet-Zugangs stellen und falls dieser es nicht innerhalb der Frist schafft, den gerade geschlossenen Vertrag annulieren und zu einem anderen Anbieter wechseln. Häufig hilft das jedoch nicht sonderlich weiter, denn die Ursache des Problems ist die technische Verfügbarkeit des DSL. In manchen Gebieten Deutschlands ist tatsächlich immer noch kein schneller Internetzugang möglich. Oft werden auch Vertragsdaten verwechselt oder unvollständig an Techniker oder andere Subunternehmen übermittelt, was dann wiederum Probleme bei der Installation neuer DSL-Anschlüsse oder dem Wechsel des Internet-Anbieters machen kann.

Grundsätzlich werden zwei DSL-Pakete angeboten, sog. Komplettanschlüsse mit Telefon- und Internetflatrate und Resale-Anschlüsse, bei denen nur der günstige DSL-Zugang vom Anbieter ermöglicht wird. Voraussetzung im zweiten Fall ist jedoch ein Telefonanschluss der Telekom notwendig. Generell kann es beim Wechsel des DSL-Anbieters immer zu Missverständnissen kommen, da Absprachen getroffen und technische Umstellungen vorgenommen werden müssen. Sofern der bestehende Telefonanschluss behalten wird und nur zu einem günstigeren DSL-Anbieter gewechselt wird, mag das noch funktionieren. Bei einem Wechsel von einem Resale-Anbieter zu einem anderen kann es passieren, dass sich im schlimmsten Fall drei verschiedene Telekommunikationsfirmen untereinander absprechen müssen, der alte und neue DSL-Anbieter sowie die Telekom, denen nach wie vor die Telefontechnik gehört. Trotzdem kann sich der Wechsel in einen günstigeren DSL-Tarif lohnen. Und wenn er gut geplant und vorbereitet ist, kann eigentlich nicht viel schief gehen. Übrigens ist der Internetzugang in Deutschland im internationalen Vergleich trotzdem immer noch vergleichsweise teuer. Besonders billig können Dänen, Schweizer sowie US-Amerikaner surfen. Hier kostet der Zugang zwischen 5 und 15 US-Dollar im Monat.

Veröffentlicht am: 04. März 2009
in der Kategorie: InternetPfeil rechtsDienstleistungen

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