Sie befinden sich hier: StartseitePfeil rechtsFinanzenPfeil rechtsKontenPfeil rechtsAufbewahrung der Geheimnummern für Bankgeschäfte

Aufbewahrung der Geheimnummern für Bankgeschäfte

Sommerzeit ist Badezeit, doch gerade im Urlaub, an Baggerseen oder im Freibad ist die Diebstahlgefahr besonders groß. Wenn Handy, Personalausweis oder Geldbörse samt Kreditkarte wegkommen, ist Ärger vorprogrammiert. Deshalb sollte man ein paar einfache Regeln beachten, um derartigen Problemen frühzeitig vorzubeugen. Banken raten ihren Kunden immer, die EC-Karte bzw. die Kreditkarte sowie die zugehörige Geheimzahl immer getrennt voneinander aufzubewahren. Wer diesen Tipp nicht befolgt, macht es potentiellen Langfingern nicht nur besonders einfach, sondern hat bei einem Diebstahl äußerst schlechte Karten, wenn er von der Bank im Nachhinein das Geld ersetzt haben möchte, welches die Diebe mit seiner EC-Karte vom Bankautomaten abgehoben haben. Denn bei Fahrlässigkeit haben eventuelle Schadensersatzforderungen vor Gericht keine Chance auf Erfolg. Genauso fahrlässig ist es, die Geheimnummer zwischen andere Telefonnummern in sein Adressbuch zu notieren. Sollte es nach einem Kreditkartenmissbrauch zu einer Auseinandersetzung mit der Bank kommen, haben die geschädigten vor Gericht ebenfalls kaum Hoffnung, ihr Geld wieder zu sehen.

Am besten ist es, sämtliche Spuren, die auf die Geheimzahl hindeuten (z.B. Dokumente, Schreiben, Notizen), sofort nach Erhalt zu vernichten. Wenn es unbedingt notwendig sein sollte, die Geheimzahl irgendwo aufzubewahren, dann sollte in der eigenen Wohnung ein Versteck gefunden werden, welches tatsächlich selbst von gewieften Einbrechern erst nach langem Suchen gefunden werden kann. Darüber hinaus darf beispielsweise bei Bankgeschäften über das Telefon nicht vergessen werden, dass Geheimzahlen (PINs, TANs usw.) nach der Eingabe eventuell über die Taste für die Wahlwiederholung erneut abgerufen werden können. Gerade bei der Abwicklung von Bankgeschäfte im Büro sollte daran gedacht werden, dass praktisch jeder an das Telefon herankommt und die Gefahr des Ausspionierens damit sehr groß ist. Dies kann man umgehen, indem man nach Abschluss der Überweisungen so lange zufällig ausgewählte Telefonnummern anruft, bis der Wahlwiederholungsspeicher damit überschrieben wurde. Bankgeschäfte über das Internet sollten nur zu Hause und nicht in öffentlichen Einrichtungen wie z.B. Internetcafes getätigt werden, da hier die Gefahr des Ausspionierens der eigenen Geheimzahlen sehr groß ist. Ebenfalls sollten Passwörter und Geheimzahlen jedes Mal neu eingegeben werden und nicht aus Bequemlichkeit auf dem Rechner gespeichert werden. Darüber hinaus ist es sinnvoll, die Login-Daten (PIN) zum Bankkonto und die Geheimnummern zum Ausführen von Transaktionen (TANs) auf dem eigenen Konto, getrennt aufzubewahren.

Veröffentlicht am: 14. Juni 2009
in der Kategorie: FinanzenPfeil rechtsKonten

Lesezeichen speichern bei: Mr. WongDel.icio.usBlinklistDiggDiigoGoogleSpurlTechnoratiYiggLinkarenaLinksiloFolkdWebnewsFavoritenAlltagzIq.LycosOneviewIcioSimpy